aufgeschoben ist nicht aufgehoben … Die Entscheidung!
Nach doch langem hin und her, einigen Gesprächen und relativ viel Informationsinput von anderen Leuten habe ich das erhaltene Angebot abgelehnt!
Worum es eigentlich ging:
Ich erhielt ein durchaus verlockendes Jobangebot.
Ich sollte für eine Firma den CIO, IUK, Techniker, usw. machen.
Sprich ich wäre für alles was mit der IT zu tun hat alleine verantwortlich, das schließt auch Telefone und Handys mit ein.
Verträge hätte ich zwar keine unterzeichnen dürfen, allerdings Angebote einholen und dementsprechend meine Vorgesetzten beraten was denn nun das Beste ist.
Wäre ja ein schöner Aufstieg wenn man sich den Aufgabenbereich so ansieht.
Ich wäre allerdings wirklich die einzige Person die für den gesamten Bereich der IT zuständig wäre und das für ganz Österreich inkl. Ost-Europa.
Sprich es ist auch kein Stellvertreter vorhanden, “Da müsse man sich etwas überlegen”.
Wenn ich mir nun den Verantwortungsbereich ansehe ist das schon ein schöner Brocken der da auf mich zukäme, auch an Überstunden.
Was uns zum Thema des Einkommens bringt.
Hier wurde mir zuerst ein Beteiligungsvertrag angeboten, bei welchem ich um fast nichts besser ausgestiegen wäre als mit meinem jetzigen Gehalt.
Also hab ich zuerst mal wie bereits früher erwähnt abgelehnt.
Dieser wurde dann ein klein wenig erhöht um mir die Sache, sagen wir mal, schmackhafter zu machen. Mir wurde auch einiges vorgerechnet und gesagt dass ich damit um soviel besser aussteigen würde.
Da ich aber bei so Sachen immer vorsichtig bin habe ich mir das ganz genau überlegt und noch mit diversen Leuten geredet/telefoniert, wie das denn so mit einem Beteiligungsvertrag ist.
So ein Beteiligungsvertrag ist meiner Ansicht nach nichts schlechtes für leute mit einem höheren Einkommen (irgendwann kommt der Punkt da kann man so gut wie nichtmehr mehr verdienen), ich halte ihn aber bei meinem Einkommen für unangebracht.
Das Gehalt besteht dann im Prinzip aus 2 Teilen, einer davon (der kleinere) ist der variable Teil. Das sieht dann zB so aus:
Man verdient Brutto 3000 € (Hausnummer, ich krieg das nicht und es wurde mir auch nicht angeboten), davon ist nun zB ein Drittel variabel.
Das bedeutet man bekommt mal sicher seine 2000 € Brutto im Monat. Von dem variablen Teil erhält man 80 % jedes Monat vorausbezahlt. In Summe würde man also hier 2800 € Brutto / Monat erhalten.
Zu Beginn eines Geschäftsjahres werden Ziele vereinbart und schriftlich bzw. vertraglich festgehalten. Anhand der Prozentzahl der erreichten Ziele (zB: 10 Verträge müssen gemacht werden, 9 wurden gemacht -> 90 %) wird dann bestimmt wieviel Prozent man vom variablen Anteil erhält. In unserem Beispiel würden also noch 10 % nachbezahlt werden, das ergibt 100 € / Monat Brutto.
Wer es bis hierhin verstanden hat merkt sofort es könnte auch der umgekehrte Fall eintreten, nämlich dass man nur 50 % seiner Ziele erreicht. Hier hab ich aber noch nie gehört dass ein Mitarbeiter wieder etwas zurückzahlen müsste.
Hinzu kommt noch: Es gibt keine Überstunden, allerdings auch keine Minusstunden. Sprich solange man dafür braucht, solange braucht man eben. Schafft man es in einer Stunde hat man Glück, braucht man 10 Stunden dauert der Tag eben länger.
Ich denke damit sollte das Prinzip eines Beteiligungsvertrages jedem klar sein. Die von mir genommenen Werte sind wie schon erwähnt nur Beispiele und variieren!
In Summe gesehn sah das ganze für mich finanziell nicht gerade lukrativ aus (man denke an Überstunden usw.), zumal bei meinem Aufgabenbereich zum größten Teil nur eine persönliche Beurteilung möglich ist.
Hinzu kommt ja noch dass ich der einzige wäre und somit theoretisch 24/7 verfügbar sein müsste, Urlaub wäre dann auch so eine Sache…
Besonders die Tatsache wie mir der Beteiligungsvertrag vorgerechnet wurde machte mich unsicher. Hier wurde mir immer nur vorgerechnet wieviel ich denn verdienen könnte.
Nach langem hin und her war das aber der Grund für mich NEIN zu sagen.
genau, bleib bei uns
Naja, wenn ich mir deine Hardwareanschaffungen in den letzten Jahren/Monaten so ansehe, dann musst du zur Zeit nicht wirklich schlecht verdienen
In den letzten Monaten kam eigentlich nicht wirklich was neues hinzu, ausser der TFT.
Aber davor hab ich mir doch nix neues geleistet … du darfst auch ned vergessen dass ich am We ned saufen geh
Hi Mahe,
ich denke Du hast mit Deiner Entscheidung keinen Fehler gemacht.
Alleine die Idee jemanden alleine für einen solchen Aufgabenbereich zu nehmen ohne direkt und unmittelbar geregelte Vertretung etc…wenn Du Sklave werden willst komm lieber zu mir als Untergebener
Tja, immerhin war es ein Angebot. Solange Du im sicheren Sattel sitzt, kannst Du Dir solche Angebote anhören. Mal gucken, wen sie jetzt mit dieser Offerte beglücken, gelle ?
Also der der ja sagt tut mir jetzt schon leid
Ich kann mir nur 3 Möglichkeiten vorstellen warum die mich wollten und nicht einfach locker gelassen haben:
a) Ich bin wirklich SO gut
b) Sie brauchen dringends jemanden der das macht
c) Sie brauchen nen Sündenbock den man bei Misserfolg alles in die Schuhe schieben kann.
Punkt a stimmt zwar sicher, aber ich denke bei denen wars Punkt c
LOL CCCCC!!!!
pfffffff
d) Dein jetziger Platz sollte an den Schwiegersohn des “ich mime hier den Obermotz nicht weil ich gut bin sondern entsprechend bezahlt werde” abgegeben werden
Davon hamma auch genug in der Firma